Das Jahr 1992

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Das Jahr 1992

+++ 1. „Timing-Pokal“ im Hallenbad Altlünen +++ Meike Meyer und Mathias Haak Südwestfalenmeister auf den langen Strecken +++ Die große Zeit von Mathias Haak beginnt +++ Meike Meyer; Nadja Pfuhl und Mathias Haak starten bei den „Deutschen“ auf den langen Strecken +++ TOP-Leistungen beim „Haribo-Schwimmfest“ in Bonn +++ Senioren überzeugen bei den „Südwestfälischen“ +++ 1. „Lippe-Pokal“ im Freibad Cappenberger See +++ 16 Titel bei den „Südwestfälischen Meisterschaften +++ 45 Starts bei den „Westdeutschen“ +++ Nadja Pfuhl wird Deutsche Vizemeisterin +++ Stadtmeisterschaften im Sommer +++ Neues Trainingskonzept für die SG Lünen +++ Zwei Staffeln erreichen Endkampf auf westdeutscher Ebene bei der DMSJ +++ Erster Englandtrip der SG +++ SG weiterhin führend im Kreis Unna +++ DMS-Durchgänge im Stadtbad Mitte +++

Aufgrund der schlechten Erfahrungen aus dem Vorjahr wurde beschlossen, die Wettkämpfe der einzelnen Stammvereine einzustellen und dafür im Hallenbad Altlünen einen Nachwuchswettkampf um den „Timing-Pokal“ und wechselweise in den Freibädern Cappenberger See und Brambauer eine große Veranstaltung um den „Lippe-Pokal der Sparkasse Lünen“ anzubieten.

So ging am 23.02. der 1. Nachwuchswettkampf um den „Timing-Pokal“ im Hallenbad Altlünen über die Bühne. 400 Teilnehmer mit 868 Einzel- und 62 Staffelmeldungen stellten die Verantwortlichen zufrieden.

Bei den „Südwestfälischen Titelkämpfen“ über die langen Strecken im Dortmunder Südbad am 22. und 23.02. blieben die 19 Teilnehmer der SG im Rahmen der Erwartungen. Herausragende Teilnehmer waren Meike Meyer mit der Titelverteidigung über 400 m Lagen und Platz 2 über 800 m Freistil sowie Mathias Haak, der ebenfalls über 400 m Lagen gewann und über 1.500 m Freistil Vizemeister wurde. Mathias entwickelte sich immer mehr zum herausragenden Leistungsträger der SG. Fast bei jedem Wettkampf gelang ihm eine Verbesserung des Stadtrekordes.

 

Bei den „Westdeutschen“ auf den langen Strecken in Wuppertal am 07. und 08.03. gingen 4 Teilnehmer der SG an den Start. Über 400 m Lagen wurde „Hannes“ Haak 3. Zweimal knapp an den Medaillen vorbei schwamm Meike Meyer, während Nadja Pfuhl und Jan-Bernd Sültrup sich im vorderen Mittelfeld plazierten.

Keine Chance hatten die 3 Aktiven der SG bei den „Deutschen“ auf den langen Strecken am 21. und 22.03. im Bundesleistungszentrum Köln. Die Konkurrenz war einfach zu stark, so daß die Lüner Starter Meike Meyer; Nadja Pfuhl und Mathias Haak trotz guter Leistungen nur Plätze in den mittleren Regionen belegen konnten.

 

 

Hochkarätig besetzt war das 15. internationale HARIBO-Schwimmfest (größtes Jugendschwimmfest der Welt) vom 27. – 29.03.03. im Bonner Frankenbad. Die sieben Lüner Vertreter bewiesen, daß sie durchaus in diesem erlesenen Feld mithalten konnten. Nadja Pfuhl, die in der Auswahl des WSV startete, gelang ein 3. Platz über 200 m Rücken mit einem neuen Stadtrekord von 2:23,22.

 

Die guten Leistungen der jüngeren Aktiven motivierten auch die „Senioren“ in der SG. Obwohl teilweise kaum im Training, bewiesen sie mit guten Plazierungen bei den „Südwestfälischen“ Titelkämpfen in Siegen am 09.05., daß sie kaum etwas verlernt hatten.

 

Der erste Wettkampf um den „Lippe-Pokal“ fand am 30. und 31.05. im Freibad Cappenberger See statt. 596 Teilnehmer mit 1833 Einzel- und 53 Staffelstarts gingen bei warmen Wetter ins Rennen. Erstmals konnten Gäste aus den Niederlanden (Zwolle) und den neuen Bundesländern begrüßt werden. Der „Lippe-Pokal“ ging an die heimische Vertretung.

Fest in Lüner Hand waren die „Südwestfälischen Meisterschaften“ am 13. und 14.06., die in Dortmund und Bochum ausgetragen wurden. 16 Titel; 5 x Platz zwei und 5 x Platz 3 gab es noch nie bei einer solchen Veranstaltung. Dieses Ergebnis ist bis heute unerreicht worden. Gleichzeitig konnten 45 Qualifikationszeiten für die „Westdeutschen“ erzielt werden. Auch dieses war und ist ein Rekordergebnis. Überragende Teilnehmerin war bei den Damen Meike Meyer mit 4 Titeln, gefolgt von Nadja Pfuhl mit 3 ersten Plätzen. Bei den Herren siegten Mathias Haak und Guido Hoffmann jeweils 3 x. Doppelsieger wurde auch noch Jan-Bernd Sültrup.

Die erfolgreichen SG-Schwimmer werden vom 1. Vorsitzenden, Manfred Ostermann und vom Sportlichen Leiter,

Rolf Luscher, nach den Titelkämpfen im Freibad Cappenberger See geehrt.

Zwar ohne Titel, aber ansonsten recht erfolgreich, verliefen die „Westdeutschen Titelkämpfe“ am 20. und 21.06. in Wuppertal und Köln. Nadja Pfuhl glänzte mit 2 Silbermedaillen und einem 3. Rang. Andrea Wilke wurde jeweils einmal 2 und 3. Für Guido Hoffmann; Mathias Haak und Jan-Bernd Sültrup sprangen ebenfalls noch Bronzeplätze heraus. Bei 45 Starts wurden 12 persönlich Rekorde erzielt.

Für die „Deutschen“ Jahrgangsmeisterschaften vom 02. – 05.07. in Dortmund und Kamen hatten sich Nadja Pfuhl; Meike Meyer; Guido Hoffmann und Mathias Haak qualifiziert. Nadja Pfuhl gelang das Kunststück, nach einem großartigen 5. Rang über 200 m Rücken, den Vizetitel über 100 m Rücken zu erringen. Ihre persönliche Bestzeit von 1:07,14 ist auf der 50 m Bahn bis heute nicht unterboten worden. Über 200 m Lagen gelang ihr zum Anschluß noch ein 4. Rang. Auch die restlichen Starter überzeugten, konnten sich aber nicht für die Endläufe qualifizieren.

 

Zum Abschluß der so erfolgreichen Sommersaison besuchten 82 Aktive das „Hochsauerlandschwimmfest“ in Meschede. Obwohl nicht immer mit dem nötigen Ernst an die Sache herangegangen wurde, dominierte die Lüner Truppe die Veranstaltung und siegte mit großem Abstand in der Mannschaftswertung.

 

 

Erstmals im September wurden die Stadtmeisterschaften ausgetragen. Aufgrund des Heimkampfes in der DMS mußte dieser Termin gewählt werden. Außerdem waren die Titelkämpfe in das Stadtbad verlegt worden, da dieses auf seine Wettkampftauglichkeit überprüft werden mußte. Mit 855 Meldungen waren die Teilnehmerzahlen leicht rückläufig. Auch im Jahre 1992 wurde der SVL Mannschaftssieger bei der Jugend- und bei den Senioren.

Ab dem 05.10. trainierte die SG-Kernmannschaft nach einem neuen Konzept. Galt das bisherige Training innerhalb der SG als Ergänzung zu den Übungsstungen in den Stammvereinen, trainierten ab diesem Datum die Aktiven 5 x in der Woche nur noch unter dem SG-Trainer Wolfgang Schaum. Dieses Konzept hatte den Vorteil, daß die Aktiven ständig nur noch mit einem Trainer arbeiten konnten und dieser, viel besser als vorher, entsprechende Trainingsprogramme umsetzen konnte. Auch die Wettkampfplanung wurde erheblich erleichtert.

Glänzend schnitten die Staffeln bei den Bezirksendkämpfen der DMSJ in Dortmund-Brackel ab. 2 x Platz 1; 1 x Platz 2; 2 x Platz 3 und 1 x Platz 5 waren eine tolle Bilanz. Beim Endkampf auf der WSV-Ebene im Essener Hauptbad erreichten die Nachwuchsschwimmerinnen Nicole Schmidt; Nina Hoidis; Judith Klisa; Constanze Rodorff und Tanja Otto einen sehr guten 5. Rang.

Erlebnisreiche Tage verbrachten die SG-Aktiven bei ihrem Kurzbesuch auf der britischen Insel. Dort gab es einen interessanten Vergleich mit dem Schwimmclub aus Haywards-Heath, der nicht zuletzt wegen der ungewohnten 33 1/3 m Bahn knapp zugunsten des Gastgebers ausging. Zu diesem Verein unterhielt der SV Lünen 08 seit Jahren den Kontakt, der jetzt auf die Startgemeinschaft ausgeweitet wurde. Leider wurde die Rückfahrt über den Ärmelkanal zu einer Tortour. Eine Stürmische See mit hohem Wellengang ließen die meisten Teilnehmer mit der Seekrankheit bekannt werden.

Auch bei den Kreismeisterschaften 1992 im Bergkamener Hallenbad untermauerte die SG ihre führende Stellung im Kreis Unna. 35 Titel; 28 zweite und 33 dritte Plätze standen am Ende zu Buche. Nadja Pfuhl mit 7 und Meike Meyer mit 6 Titeln waren die überragenden Teilnehmer.

Mit Platz 3 bei den Damen (18.173) und Platz 2 (20.234 Punkte) bei den Herren lief es beim Vorkampf in der DMS im Lüner Stadtbad wesentlich besser als erwartet. Trotz der wenig befriedigenden Wettkampfbedingungen sahen die Zuschauer spannende Rennen. Beide Teams erreichten die Aufstiegsrunde und hatten den Klassenerhalt so gut wie gesichert.

Für die SG gingen an den Start:

weiblich:

Kerstin Dobers; Corinna Kleff; Uta Weidemann; Nadine Feldhaus; Britta Gotzhein; Nadja Pfuhl; Meike Meyer; Alexandra Mos; Britta Pfuhl und Stephanie Wedekin.

männlich:

Markus Hildebrandt; Matthias Ochs; Michael Maiwald; Mathias Haak; Sven Groß; Bernd Kirsch; Thomas Richter; Kai-Uwe Brozio und Guido Hoffmann.

Bei den Rückkämpfen in Stukenbrock konnten die Herren noch einmal gewaltig zulegen und belegten letztendlich mit 41.171 Gesamtpunkten den ersten Rang in der Landesliga Westfalen. Auch die Damen konnten sich noch einmal steigern, wurden in der Endabrechnung aber auf den 4. Rang verdrängt. Das Ziel, der Klassenerhalt, war jedoch locker erreicht worden.

2017-02-23T10:29:49+00:0020. Oktober 2016|