Starker Auftritt der Lüner Masters beim Bundesentscheid in Nürnberg
DMS Masters
Am vergangenen Wochenende reisten 14 Aktive der SG Lünen nach Nürnberg zum großen Finale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft Schwimmen der Masters (DMSM).
Nach starken Leistungen auf der Landesebene am 28. September in Unna hatte sich die Mannschaft erstmalig direkt für das Bundesfinale qualifiziert (bundesweit Platz 24). Aus ganz NRW hatten dieses nur 5 Teams geschafft.
In der Kreisstadt wurde die SG Lünen noch von Lukas Bücker, amtierender Weltmeister über die 800m Freistil in der Altersklasse 25, supportet. Lukas war jedoch am letzten Wochenende leider verhindert und konnte das Team nicht nach Nürnberg begleiten, was sich in der Endabrechnung deutlich bemerkbar machte. Lukas sorgte in Unna bei seinen drei Starts mit 2.672 Punkten für ein überragendes Ergebnis, welches in Nürnberg von den restlichen Startern erwartungsgemäß nicht kompensiert werden konnte.
Auch Kathi Stember, jahrelang Aushängeschild der SG Lünen, konnte aufgrund einer Schulterverletzung nicht an den Start gehen und musste sich am Beckenrand damit begnügen, das Team anzufeuern.
Bei den DMSM müssen pro Mannschaft 5 Altersklassen vertreten sein. Einer Mannschaft müssen mindestens 4 Frauen und 4 Männer angehören.
In Nürnberg gingen an den Start: Jan Böckmann, Marie Bloehs (beide AK 20), Michelle Pschuk (AK 25), Anika Trillmann, Steffen Renze, Gerrit Gutschera, Benedikt Oehl, Christian Fahrenholz, Lara Hövener (alle AK 30), Matthias Hövener, Sascha Kaczmarek (beide AK 35), Nicole Schmidt und Steffi Tiedtke (beide AK 40).
Eifrigste Punktesammlerin mit 2.533 Zählern war erneut Michelle Pschuck von der SG Ruhr, die das Lüner Team wieder als Gastschwimmerin unterstützte.
Da es aktuell im Seniorenbereich der SG Lünen an Kampfrichtern mangelt, reiste erfreulicherweise Holger Mende, ehemaliges Vorstandsmitglied und Schiedsrichter der SG Lünen, extra aus Schweinfurt an, damit das Lüner Team das geforderte Kampfrichter-Soll erfüllen konnte.
Die Lüner Sportler verfolgten das Ziel, eine möglichst geschlossene Mannschaftsleistung abzuliefern, was größtenteils auch gelang.
Mit Platz 23 hatte das Team zwar nichts mit den vorderen Rängen zu tun, für die Lüner Masterssportler war es dennoch ein wichtiges Statement: Die Teilnahme am Bundesfinale im dritten Jahr infolge demonstriert, dass das Team im nationalen Vergleich mithalten kann und sich unter den besten Mannschaften des Landes etabliert hat.